Das Wirtshaus im Spessart

Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann nach Wilhelm Hauff

Musik: Franz Grothe
Buch: Curt Hanno Gutbrod
Liedertexte: Günther Schwenn und Willy Dehmel
Aufführung in deutscher Sprache mit Dialogen
Altersempfehlung ab 10 Jahre

Frei nach Motiven des Dichters Wilhelm Hauff entstand 1958 die hocherfolgreiche Kino-Komödie „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Lilo Pulver in der frechen Hosenrolle der Comtesse Franzi. Wiederum frei nach dem Drehbuch von Kurt Hoffmann entstand 1976 das Musical zum Film mit den Melodien von Franz Grothe, der bereits die Musik zum Film geschaffen hatte. Mit eingängigen Ohrwürmern wie „Ach, das könnte schön sein“ oder „Man kann die Liebe nicht erklären“ hat der große deutsche Star-Komponist der leichten Muse des 20. Jahrhunderts bis heute entscheidenden Anteil an der Beliebtheit dieses Nostalgie-Musicals.

Dass Franz Grothe die letzten Jahrzehnte bis zu seinem Tod 1982 im Landkreis Miesbach gelebt hat und unter Beteiligung auch von Musikern des Freien Landestheaters Bayern seine berühmten Franz-Grothe-Abende in Bad Wiessee gegeben hat, sei nur einer von vielen guten Gründen, ihm die Ehre zu erweisen und sein bestes Musical jetzt endlich auf den Spielplan zu setzen.

Unserem Publikum gute Unterhaltung und niveauvolle Ablenkung zu bieten ist für uns eine wichtige Aufgabe in einer von erdrückenden Konflikten geprägten Zeit.

Inhalt

Franziska Comtesse von und zu Sandau ist mit ihrem Verlobten Baron Sperling, ihrer Zofe und einem Pfarrer zwecks Vorbereitung ihrer Hochzeit unterwegs zum Schloss ihres Vaters, als ihrer Kutsche im nächtlichen Spessart ein Rad bricht. Nicht ahnend, dass es sich um eine Falle handelt, folgen sie dem Rat der zwielichtigen Halunken Knoll und Funzel, die ihnen den Weg zum nahegelegenen Wirtshaus im Spessart weisen.

In selbigem Wirtshaus sind zwischenzeitlich auch die Handwerksgesellen Felix und Peter untergekommen. Schnell wird den neuen Gästen klar, dass sie in das Nest einer berüchtigten Räuberbande geraten sind, die planen, die Comtesse als Geisel zu nehmen und von ihrem Vater ein Lösegeld zu erpressen. Um den Banditen zu entkommen, tauscht Franziska mit dem Handwerksburschen Felix die Kleider. So getarnt gelingt ihr die Flucht, während die Räuber noch immer glauben, die Comtesse in ihrer Gewalt zu haben.

Sie eilt zu ihrem Vater, doch der weigert sich, das Lösegeld zu zahlen, um Franziskas Freunde zu retten. Stattdessen mobilisiert er das Militär - sehr zum Entsetzen seiner Tochter, die sich nun kurzerhand entschließt, auf eigene Faust eine Rettungsmission zu starten. In Felix’ Kleidern kehrt sie ins Wirtshaus zurück, wo sie unbeabsichtigt die Aufmerksamkeit des Räuberhauptmanns auf sich lenkt. Er macht den vermeintlichen Burschen zu seinem Diener, wobei er die Situation schnell durchschaut und sich in Franziska verliebt. Auch die Comtesse fühlt sich zu dem Hauptmann hingezogen. Schon bald sieht sich das ungleiche Paar nicht nur einer Räubermeuterei und dem heranrückenden Militär entgegen, sondern auch dem ein oder anderen Geheimnis aus der Vergangenheit, das über ihre Zukunft entscheiden könnte.

Besetzung und Produktionsteam

Regie

Julia Dippel

Künstlerische und musikalische Leitung

Rudolf Maier-Kleeblatt

Bühnenbild

Anne Hebbeker

Maske

Sabine Tanriyiöver

Kostüme

Anne Hebbeker

Gewandmeisterin

Marianne Herkenrath

Licht

Wieland Müller-Haslinger

Theaterfotografie

N.N.

Spielzeit 2024

Die Schlossbewohner

- Franziska, Comtesse von Sandau

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- Wilhelm, Graf von Sandau, ihr Vater

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- Baron von Sperling, ihr Verlobter

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- Barbara, Zofe

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Die Räuberbande

- Räuberhauptmann

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- Räuber Knoll

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- Räuber Funzel

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- Korporal

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- Bettina, Räuberliebchen

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- Bullenbeißer

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Andere

- Parucchio

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- Pfarrer Haug

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- Felix, ein Handwerksbursche

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- Peter, ein Handwerksbursche

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- Obrist von Teckel

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- Wirtin

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Chor des Freien Landestheaters Bayern
Freies Landesorchester Bayern

Weitere Informationen zum Stück

Spieltermine

Wird zur Zeit nicht gespielt.

Szenenfotos

Medienecho und Presseinformationen

Pressespiegel

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