Extrawurst
Eine temporeiche Komödie mit Tiefgang, die die menschlichen Abgründe auf humorvolle Weise auf den Punkt bringt und so gleichzeitig zum Lachen und Nachdenken anregt.
- Autor
- Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob
- Dauer
- ca. 90 min (inkl. Pause)
- Sprache der Aufführung
- deutsche Sprache
- Altersempfehlung
- ab 12 Jahre
- Premiere
- 19. Juni 2026 in Holzkirchen - KULTUR im Oberbräu
Soll der TC Blau-Weiß Oberland einen eigenen Grill für sein einziges türkisches Mitglied finanzieren? Diese einfache Frage bringt das gesamte Vereinsmiteinander ins Wanken.
SELTEN SO VIEL GELACHT - Freies Landestheater begeistert mit der Komödie “Extrawurst”
(19.06.2026 Miesbacher Merkur)
Extrawurst ist eine temporeiche und hochaktuelle Komödie mit Tiefgang, die die menschlichen Abgründe auf humorvolle Art und Weise auf den Punkt und regt so gleichzeitig zum Lachen und Nachdenken an. Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann, denn schnell wird klar, es geht nicht um den Grill, es geht um die Wurst!
Aufführungsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin (www.kiepenheuer-medien.de)
Zum Inhalt
Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung Tennisclubs TC Blau-Weiß Oberland soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Diese gut gemeinte Idee löst eine Diskussion aus, die zunehmend absurder wird. Eine harmlose Mitgliederversammlung wird zum Kulturkampf und das scheinbar friedliche Vereinsleben wird auf eine harte Probe gestellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?
Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill … Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen "rechts und links", "tolerant und intolerant", "religiös und ungläubig" viel fließender sind als man denkt.
Produktionsteam
- Regie
- Cathrin Paul, Heinz-Josef Braun
- Maske
- Verena Roll
- Kostüme
- Ingrid Huber
- Theaterfotografie
- Ramona Meisl
- Licht
- Markus Sarreiter
Protagonisten
- Herbert, 1. Vorsitzender
- Detlef Dauer
- Matthias, 2. Vorsitzender
- Korbinian Langl
- Erol
- Christian Selbherr
- Melanie
- Cathrin Paul
- Torsten
- Jürgen Bauer
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