Die Fledermaus

Wiener-Operette von Johann Strauß (1825-1899) in drei Akten

Libretto nach Meilhac und Halevy von Karl Haffner und Richard Genée

Spielfassung von Julia Dippel und Rudolf Maier-Kleeblatt
Aufführung in deutscher Sprache mit Dialogen
Altersempfehlung ab 10 Jahren
Premiere am 15. Oktober 2021
160 Minuten. Eine Pause nach ca. 90 Minuten

Das Freie Landestheater Bayern bringt eine Neuinszenierung der “Fledermaus“ von Johann Strauß, die als die berühmteste aller Strauß-Operetten gilt.

Der gelungene Mix aus Leidenschaft, Lügengeschichten, Intrigen und Maskeraden samt Verwirrungen, Verwechslungen und Verwicklungen amüsiert seit der Wiener Uraufführung im Jahre 1874 ein Millionenpublikum in der ganzen Welt. Nach dem Motto „Der Schein bestimmt das Sein“ wird ein groteskes Sittenbild der K.u.K.-Spaßgesellschaft in den sanften Farben der Dekadenz gemalt – und dies mit der humorigen Gewissheit, dass sich am Ende dann doch alles in bester Champagnerseligkeit zum Guten fügen wird.

Feinsinnig und mitreißend gestaltet Johann Strauß den unerschöpflichen Strom seiner melodischen Einfälle. Ob Czardas, Uhren-Duett, „Im Feuerstrom der Reben“ oder „Brüderlein und Schwesterlein“: jede Nummer in dieser Meisterpartitur ist ein musikalischer Höhepunkt der schwungvollen Komödie.

Inhalt

1. Akt

Der Tenor Alfred bringt seiner Jugendliebe Rosalinde, der Frau des Privatiers Eisenstein, ein Ständchen - und hofft auf mehr, denn er weiß, Eisenstein muss heute ins Gefängnis wegen Beleidigung einer Amtsperson. Schon erscheint Eisenstein mit seinem Advokaten Dr. Blind.

Notar Dr. Falke, der einst als Fledermaus verkleidet nach einem Ballbesuch von Eisenstein lächerlich gemacht worden war, überredet Eisenstein, abends das Fest des Prinzen Orlofsky zu besuchen und seine Strafe erst am nächsten Tage anzutreten. Auch das Stubenmädchen Adele zieht es auf dieses Fest und sie erschwindelt sich Ausgang, angeblich, um ihre kranke Tante zu besuchen. Für den Liebhaber Alfred ist die Stunde gekommen: Im Schlafrock des Hausherrn betört er Rosalinde. Doch das Eintreffen des Gefängnisdirektors Frank, der Alfred für Eisenstein hält, macht dem Schäferstündchen ein Ende. Um Rosalindes Ruf nicht zu ruinieren, lässt sich Alfred ins Gefängnis abführen.

2. Akt

Auf dem Fest beim Prinzen Orlofsky geht es recht merkwürdig zu, („s' ist mal bei mir so Sitte"). Für seine Fledermaus-Rache hat Dr. Falke einige Personen bestellt: das Stubenmädchen Adele, die als sich als Künstlerin ausgibt, den Gefängnisdirektor Frank, der sich als "Chevalier Chagrin" mit Eisenstein "Marquis Renard" anfreundet und auch Rosalinde als ungarische Gräfin in Maske. Eisenstein beginnt sogleich einen heftigen Flirt, in dessen Verlauf die "ungarische Gräfin" seine Taschenuhr in Verwahrung nimmt. Die ganze Nacht hindurch wird getanzt, gesungen, getrunken und geflirtet. Morgens um sechs verlassen Frank und Eisenstein das Fest; der eine, um seinen Dienst als Gefängnisdirektor, der andere, um seine Arreststrafe anzutreten.

3. Akt

Im Gefängnis waltet der dem Sibowitz zugetane Gefängnisaufseher Frosch seines Amtes. Frank, nicht minder betrunken, möchte sich ein wenig ausruhen, bekommt aber Besuch von Adele, die ihn bittet, er möge sie als Künstlerin ausbilden lassen. Da erscheint auch noch Marquis Renard und behauptet, Eisenstein zu sein. Als Frank ihm dann bestätigt, dass er gestern Abend Eisenstein inhaftiert hat, dämmert ihm etwas. Eisenstein fängt den Advokaten Dr. Blind ab hüllt sich in dessen Robe und befragt den Gefangenen Alfred und seine Frau Rosalinde über den Sachverhalt. Doch wüten darf er nicht, denn Rosalinde hält ihm lächelnd seine Uhr entgegen, die sie ihm in der Ballnacht als "ungarische Gräfin" entwendet hat. Mit großem Gelächter erscheint Orlofsky mit seinen Gästen und weidet sich an Dr. Falkes gelungener Fledermaus-Rache, die sich aber in allgemeiner Champagnerseeligkeit auflöst.

Besetzung und Produktionsteam

Künstlerische und musikalische Leitung

Rudolf Maier-Kleeblatt

Regie

N.N.

Bühnenbild

N.N.

Kostüme

Anne Hebbeker

Licht

Wieland Müller-Haslinger

Theaterfotografie

N.N.

Spielzeit 2021/22

N.N.

N.N.

Spieltermine

Fr15.Okt2021

19:30 Uhr | 160 min

Die Fledermaus

10 Rollstuhlplätze
Karten: 10 Tage vor der Veranstaltung unter 08131 99-244 oder an der Abendkasse am Veranstaltungsabend

Karlsfeld, Bürgerhaus
Karten

Telefonnummer:
0049813199244

Telefon

Sa20.Nov2021

16:00 Uhr | 160 min

Die Fledermaus

Ticketermäßigung mit Behindertenausweis,
Rollstuhlplatz anmelden beim Kartenkauf unter
Tel. 0049802570000

Miesbach, Waitzinger Keller
Karten

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